Ein paar Worte über Dich
Ich bin verheiratet (mit einem Feuerwehrmann) und habe zwei große Kinder und eine Nachzüglerin. Außerdem einen Zwergspitz und einen Stall voll Pferde.
Dein Leben vor FaMo?
Ich bin doppelte Pferdewirtin (Zucht und Haltung / Reiten) und habe diesen Beruf auch einige Jahre ausgeübt. Als meine Kinder kamen, habe ich das aufgegeben und selbständig als Reitlehrerin gearbeitet. FaMo habe ich vor gut zwei Jahren kennengelernt und erst ehrenamtlich unterstützt. Mittlerweile bin ich fest im Team.
Was machst Du bei FaMo?
Ich leite das Projekt Mein Tier-Freund. Dabei bekommen Pflegekinder die Gelegenheit, immer wieder „ihr“ Pferd zu besuchen und eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Indem sie es füttern, striegeln, vielleicht seine Mähne flechten, entwickelt sich eine Freundschaft. Dann können sie es auch führen oder auf ihm reiten. Dabei geht es nicht um Reitunterricht, sondern darum, Beziehung neu zu lernen, erst mit Tieren und dadurch auch mit Menschen. Die Kinder entwickeln eine Bindung zu „ihrem“ Pferd und lernen Verantwortung zu übernehmen. Das hilft besonders Kindern mit Bindungsstörungen, aber tut auch Kindern mit Traumata oder ADHS sehr gut. Mein Hauptpart ist der Umgang der Kinder mit den Pferden, dabei unterstützt mich natürlich eine pädagogische Fachkraft.
Was macht für Dich die Arbeit bei FaMo so besonders?
Die positive Einstellung, bei den Familien und auch im Team. Ich habe früher schon viel Unterricht gegeben, auch mit Kindern, aber die Begeisterung bei FaMo ist noch einmal eine ganz andere. Vielleicht liegt das am Konzept: die Tiere werden nie als Sportgerät gesehen und der Umgang mit ihnen ist nie leistungsorientiert, sondern es geht allein um die Beziehung und die Freundschaft zum Tier.
Wofür kannst Du Dich privat begeistern?
Außer für Pferde? Für Bücher (gefühlt eine Million). Für Filme (Herr der Ringe!). Urlaub, aber überallhin nur einmal.
Was ist Deine geheime Superpower?
Ich sehe das Positive: ich finde selbst bei richtig schlechten Reitern immer noch etwas zu loben.


