Liebe Pflegeeltern,

ist Ihnen das schon passiert? Wenn ich FaMo erwähne und erklären soll, was wir machen, dauert es meist ein bisschen länger – und selbst dann kann sich mein Gesprächspartner oft nicht so recht vorstellen, was bei uns so geschieht.

Deswegen hatten wir schon lange die Idee, einen kurzen Film über FaMo zu drehen, der das alles bildlich zeigt. Schnell stellte sich heraus: wenn es gut werden soll, ist so etwas extrem aufwendig und viel Aufwand kostet leider auch viel Geld. Aber nach dem rheinischen Motto „Man kennt sich, man hilft sich“ fand sich eine Truppe Menschen vom Fach, die uns unterstützten. Und was dann kam, hätte zumindest ich so nie erwartet.

Unsere Mühle, die Apotheke und der Reiterhof verwandelten sich für zwei Tage in Hollywood. Eine Riesentruppe trotzte der Hitze, schleppte unglaublich viel Equipment, und feilte konzentriert an jeder Szene. Dazu kam die ganze Planung vorab, bis hin zu den Uhrzeiten, um das perfekte Licht zu treffen. Professioneller geht es nicht.

Die Stars waren natürlich unsere Nachwuchsschauspieler, die so viel Spaß hatten, dass das Team darauf achten musste, dass sie genug Pausen machten und die Arbeitszeiten eingehalten wurden. Von unseren Pferden Molly, Elvis und Bibi und unserem Labrador Honey konnten sie sich jedenfalls nur schwer trennen.

Die Dreharbeiten haben also unsere Erwartungen an den fertigen Film ganz schön in die Höhe geschraubt. Leider müssen wir uns noch etwas gedulden, denn die Nachbearbeitung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Endfassung wird hier natürlich vorgestellt werden – demnächst in diesem Theater.

Mit herzlichen Grüßen
Leo vom FaMo-Team

P.S.: Die “Filmklappe” ist übrigens eine Torte, die die Mutter eines unserer Nachwuchsstars gebacken hat!