Ein paar Worte über Dich
Geboren bin ich noch in St. Petersburg, aufgewachsen bin ich aber in Köln und liebe den Lebensstil dieser Stadt. Als Porzer kenne ich aber auch das Leben in schwierigen Stadtteilen und möchte mit meiner Arbeit ein bisschen Chancengleichheit herstellen. Ich fühle mich mit meiner Familie eng verbunden und spreche deswegen auch fließend russisch. (Daniil spricht sich übrigens einem langem i, aber ich bin auch nicht böse, Daniel genannt zu werden.)

Dein Leben vor FaMo?
Nach dem Abi habe ich ein FSJ in einem Jugendzentrum angefangen – und bin sieben Jahre geblieben. Vom Projektmitarbeiter für Geflüchtete habe ich es dort nach und nach über die offene Arbeit für Menschen von 6-33 Jahren, bis zum Verantwortlichen für die Hausaufgabenbetreuung und schließlich zur pädagogischen Leitung gebracht. Während dieser sieben Jahre habe ich die Praxisintegrierte Ausbildung zum Erzieher absolviert. Nach Ende dieser Ausbildung habe ich direkt angefangen Soziale Arbeit zu studieren und mit dem Bachelor abgeschlossen.

Was machst Du bei FaMo?

Ich betreue als Fachberater „meine“ Familien und fördere daneben in Fachleistungsstunden Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit, Eigeninitiative und Verselbstständigung.

Was macht für Dich die Arbeit bei FaMo so besonders?

Wir arbeiten bei FaMo auf Augenhöhe. Wir sind sehr nah am Leben unserer Pflegefamilien, deshalb ist ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis so wichtig. Schließlich sind wir alle gleich hoch motiviert für das Wohl unserer Pflegekinder zu sorgen. Innerhalb des Teams fließen dann viele unterschiedliche Ideen zusammen und jeder hat dabei das Ganze im Blick, ganz im Sinne der systemischen Beratung.

Wofür kannst Du Dich privat begeistern?

Ich brauche keine Sensationen, ich kann auch das Schöne in kleinen Dingen wahrnehmen. Und ich könnte jahrelang ausschließlich von Nudeln leben.

Was ist Deine geheime Superpower?

Tischtennis!

Daniil Sinayskiy