Ein paar Worte über Dich
Ich lebe mit meiner Tochter in Köln, bin aber aus dem tiefsten Ruhrpott- Bergbausiedlung und da ist mein Herz geblieben. Falls FaMo nach Norden expandieren sollte, hebe ich schon mal die Hand. Und falls es ganz weit in den Norden geht, spreche ich sogar ein kleines bisschen Norwegisch.
Dein Leben vor FaMo?
Mein Berufsleben fing mit einer Ausbildung zur Krankenschwester an. Damals mussten wir tatsächlich noch Häubchen tragen und wurden am Schluss examiniert. Nach dieser Ausbildung habe ich die Arbeit in der Psychiatrie ausprobiert, mich dann aber doch für ein Studium der Heilpädagogik entschieden. Dazu gehörte auch Früherkennung und Frühförderung behinderter Kinder, mittlerweile habe ich auch Weiterbildungen in Entwicklungsdiagnostik, Spieltherapie und zur Fachkraft für Eltern-Medienberatung gemacht.
Nach dem Diplom blieb ich zunächst an der Uni und habe an einem Forschungsprojekt gearbeitet. Danach habe ich bei einem gemeinnützigen Träger mit belasteten Familien gearbeitet, als Fachberatung, SPFH und habe Projekte konzipiert und betreut, unter anderem eine inklusive U3-Gruppe, Selbstbehauptungs- und soziale Trainings und Elternangebote in benachteiligten Stadtteilen. Anschließend war ich für zehn Jahre Pädagogische Leitung bei einer Stiftung, die die Opfer häuslicher Gewalt langfristig begleitet. Für zwei Jahre war an einer Berufsschule Lehrkraft für Heilerziehungspflegende. Und ich habe als freie Mitarbeiterin an der Ausbildung für Sprach- und Kulturmittler mitgewirkt.
Was machst Du bei FaMo?
Ganz unterschiedliche Dinge: natürlich bin ich die Fachberatung meiner Familien, aber ich betreue auch bei Ruhepuls, mache Krisenintervention und Individualpädagogik (sogar unterwegs im FaMo-Wohnmobil) und berate Mitarbeiter und Familien in interkultureller Arbeit. Wenn ich’s recht bedenke, könnte ich meine Wohnung eigentlich über AirBnB vermieten.
Was macht für Dich die Arbeit bei FaMo so besonders?
Die Mitarbeitenden bringen ihre Persönlichkeit ein und sollen das auch. Ich kenne keinen Träger, der in seinem pädagogischen Handeln so flexibel ist. FaMo folgt seinen Grundsätzen, aber nie einem starren Konzept. Es gibt angepasste Hilfe, notfalls sogar aus eigenen Mitteln von FaMo.
Wofür kannst Du Dich privat begeistern?
Ich bin mega-gern in der Natur: Campen, Wandern, Kayak fahren, Windsurfen und ich habe sogar den Segelschein.
Was ist Deine geheime Superpower?
In der Krise springt mein Gehirn erst richtig an!


