Ein paar Worte über Dich
Gebürtig bin ich aus Bonn, wo ich nach einigen Umwegen wieder gelandet bin. Einer diese Umwege führte mich zum Beispiel nach Neuseeland, als Au pair für Kinder besonderem Unterstützungsbedarf.
Dein Leben vor FaMo?
Ein anderer Umweg ging in die Niederlande, wo ich Psychologie studiert habe (sogar auf Niederländisch!). Lustigerweise galt meine Zeit in Dresden deshalb als Auslandssemester. Danach habe ich erst in der Kinder- und Jugendpsychiatrie gearbeitet und dann im Sozialpädiatrischen Zentrum als Diagnostikerin und Therapeutin. Außerdem bin ich Marte Meo-Therapeutin und habe ich zehn Jahre, teils neben dem Job, in KiTas im Gruppendienst gearbeitet und war damit sehr glücklich.
Was machst Du bei FaMo?
Meine Hauptaufgabe ist Erziehungsstellenberaterin, aber natürlich nutzen wir auch meine Qualifikation als Psychologin: zum Beispiel berate ich Pflegeeltern zu Störungsbildern und Verhaltensauffälligkeiten ihres Pflegekindes. Ich mache Intelligenzdiagnostik, also nicht nur einen fundierten IQ-Test, sondern eine Analyse der mentalen Stärken und Schwächen des Kindes, damit wir wissen, worauf wir aufbauen können. In unserer Diagnose-Sprechstunde erkläre ich Eltern laienverständlich, was die Befunde des Kindes genau bedeuten. Und nicht zuletzt bin ich für Marte Meo zuständig.
Was macht für Dich die Arbeit bei FaMo so besonders?
Bei unseren Pflegekindern (und auch bei den Mitarbeitern) schauen wir nicht auf die kleinen Schwächen, sondern auf die Ressourcen und Stärken. Auch wichtig: Weil wir so ein vielseitiges Team sind und aus ganz verschiedenen Richtungen kommen, gehen wir an Probleme mit ganz verschiedenen Blickwinkeln heran. Das ermöglicht individuelle Lösungen.
Wofür kannst Du Dich privat begeistern?
Zuviel für diesen Fragebogen. Ich kann mich spontan für Dinge begeistern und stürze mich dann voll hinein. (Leider hat der Tag aber nur 24 Stunden.)
Was ist Deine geheime Superpower?
Ich kann ohne auf die Uhr zu schauen perfekte Frühstückseier kochen!


