Ein paar Worte über Dich
Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Aufgewachsen bin ich in Hessen, wir haben viele Jahre in München verbracht und leben jetzt im Rheinland, wo meine Frau herkommt.
Dein Leben vor FaMo?
Nach der Schule habe ich in München ein FSJ in verschiedenen Jugendeinrichtungen gemacht. Die Arbeit mit Jugendlichen hat mir viel Spaß gemacht, deshalb habe ich in Stuttgart und München Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendarbeit studiert. Die Praxisphasen dieses dualen Studiums habe ich wieder in der Jugendarbeit verbracht und habe da viele Angebote für Kinder und Jugendliche organisiert und durchgeführt: wöchentliche Gruppenangebote, schulbezogene Angebote, Sportfreizeiten im Sommer und Winter – also ein ganzes Spektrum. Nach meinem Abschluss habe ich in einem Jugendzentrum gearbeitet, wo wir viele Projekte (Schulkooperationen, Zeltlager, Jungenarbeit, Gaming) durchgeführt haben. Es ging dabei immer darum, die pädagogischen Ziele mit den Interessen der Jugendlichen zu verbinden. Gerade in der Corona-Zeit haben wir auch viel aufsuchende und Stadtteil Arbeit gemacht. Nach unserem Umzug ins Rheinland habe ich bei einem freien Träger in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet.
Was machst Du bei FaMo?
Bei FaMo begleite ich meine Pflegefamilien als Fachberater und betreue unsere Pflegekinder im Rahmen von Ruhepuls und Fachleistungsstunden.
Was macht für Dich die Arbeit bei FaMo so besonders?
Ich finde den Slogan „da kann man was machen“ toll. Das drückt die Grundhaltung aus, auch wenn es mal schwierig wird unser Bestes zu geben. Kinder merken sehr schnell, ob man ihnen mit Wertschätzung begegnet. Das zeigt sich bei FaMo in allen Aspekten: in der Zeit und den Gedanken, die wir investieren, in der Gestaltung unserer Räume und in den Projekten, die wir machen. Ich schätze es total, in einem Team zu sein, in dem mehr auf die Stärken geachtet wird als auf die Defizite.
Wofür kannst Du Dich privat begeistern?
Für meine Familie! Außerdem werkele ich gern mit Holz und baue Sachen aus Dingen, die andere vielleicht wegschmeißen würden. Ansonsten widme ich mich meiner Plattensammlung – Musik nicht nur zum Hören, sondern physisch greifbar mit Geschichte.
Was ist Deine geheime Superpower?
Ich spreche fließend mittelhessisches Platt, eine mittlerweile viel zu seltene Superkraft!


