Ein paar Worte über Dich
Ich lebe mit meiner Frau und unseren vier Kindern in Leverkusen. Wenn mal Langeweile droht (also selten!), repariere ich an unserem Altbau herum.

Dein Leben vor FaMo?
Nach dem Abitur (unter anderem mit dem Fach Pädagogik) habe ich ein FSJ im Sport gemacht und dort ersten Kontakt zur Jugendarbeit bekommen. Das gefiel mir so, dass ich auch die Ausbildung zum staatlich anerkannten Erzieher mit Sportzertifizierung gemacht habe. Im praktischen Ausbildungsjahr habe in einer stationären Intensivwohngruppe gearbeitet und berufsbegleitend das Studium der Sozialen Arbeit aufgenommen.
Noch während des Studiums habe ich im Jugendamt angefangen: zunächst war ich im Ambulanten Dienst, der in etwa das macht, was auch freie Träger wie FaMo machen. Der Unterschied ist, dass wir nur in der Krise tätig wurden, aber nicht langfristig. Nach dem Examen bin ich dann als Fallkoordinator in den Allgemeinen Sozialen Dienst gewechselt. Wenn man das eine Weile gemacht hat, ist man nur noch schwer zu schocken.
Zum Schluss wurde ich Sachgebietsleiter für Kinder-, Jugend- und Familienförderung. Das ist eine tolle Aufgabe, aber schon nach kurzer Zeit stellte ich fest, dass ich lieber direkt mit Familien arbeite. Bei FaMo kann ich das alles miteinander verbinden.

Was machst Du bei FaMo?

Bei FaMo habe ich die pädagogische Leitung übernommen, das heißt unter anderem, dass ich neue pädagogische Konzepte und Interventionsmaßnahmen entwickle. Der Anstoß kommt meistens von den Fachberatern, die eine Idee hatten, was einem Kind oder in einer Pflegefamilie besonders helfen würde. Außerdem leite ich eins der beiden Fachberatungs-Teams, unterstütze die Kollegen und stehe in Krisen als weiterer Ansprechpartner für die Familien bereit. Und einige Familien betreue ich auch selbst als Fachberater.

Was macht für Dich die Arbeit bei FaMo so besonders?

FaMo hatte schon in meiner Zeit beim Jugendamt eine enorme Strahlkraft. Dort wussten wir genau, was wir von FaMo erwarten konnten. Zum Beispiel kompetente, sehr breit aufgestellte und lebensnahe Mitarbeitende. Das Team ist multiprofessionell – ein toller Mix aus diversen Facetten. Deswegen kann FaMo eine unglaublich breite Palette von Hilfen schnell, professionell und fast immer durch eigene Fachkräfte umsetzen.

Wofür kannst Du Dich privat begeistern?

Natürlich für meine Familie! Außer Familienmensch bin ich aber auch Vereinsmensch: ich bin Trainer und Jugendwart in einem Judo-Verein, außerdem Wagenbaumeister und tanze in einem Karnevalsverein.

Was ist Deine geheime Superpower?

Die suche ich noch. Vielleicht ist durch und durch normal zu sein auch eine Superpower?