Ein paar Worte über Dich

Am Namen hört man es ein bisschen, mein Vater ist Engländer. Deshalb bin ich zwar in Deutschland, aber zweisprachig aufgewachsen.

Dein Leben vor FaMo?

Ich habe ein FSJ an einer Schule für kognitiv eingeschränkte Kinder gemacht und ein Fach-Abi mit Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwesen, aber war mir damals noch nicht sicher, was ich beruflich machen wollte. Meine Cousine Maike fragte mich damals, ob ich bei einer FaMo-Ferienfreizeit als Helfer unterstützen könnte. Das scheint gut gelaufen zu sein, denn es wurde ein Jobangebot daraus und heute bin ich sicher, dass ich dauerhaft in diesem Feld arbeiten möchte. Mittlerweile habe ich ein Studium Soziale Arbeit begonnen.

Was machst Du bei FaMo?

In gewissem Sinn zwei genau entgegengesetzte Aufgaben: Als Betreuer bei Ruhepuls arbeite ich mit Gruppen und als Einzelfallhelfer mit Kindern und Jugendlichen, die mit einem Gruppensetting gerade nicht gut klarkommen. Aber natürlich wird auch bei Ruhepuls jedes Kind individuell gefördert, und als Einzelfallhelfer versuchen wir ja gerade, Sozialverhalten zu trainieren.
Bei beidem erleichtert es mir oft den Zugang, dass ich vom Alter und Eindruck her von Jugendlichen fast noch als einer von ihnen wahrgenommen werde.

Was macht für Dich die Arbeit bei FaMo so besonders?

Der enge Kontakt, zu den Pflegefamilien wie auch im Team untereinander. Wir haben einen offenen Umgang miteinander, fachlich wie persönlich. Außerdem betreuen wir auch Kinder und Jugendlich, die ganz bestimmte Formen der Hilfe brauchen, die sie anderswo nicht finden. Die schneidern wir dann nach Maß. Das kriegt nicht jeder hin und das traut sich auch nicht jeder zu.

Nicholas Ellis