Ein paar Worte über Dich

Ich bin in der Nähe der niederländischen Grenze aufgewachsen und später ins Bergische gezogen. Wir sind Eltern von vier Kindern (leibliche und Pflegekinder). Damit es in unserem Haushalt nicht zu einsam wird, haben wir immer noch Au Pairs. Und zur Sicherheit noch einen Hund und eine Katze. Schon meine Eltern hatten ein Pflegekind, so dass ich drei Brüder und eine Schwester habe. Ich mag große Familien.

Dein Leben vor FaMo?

Da muss ich eigentlich auch schon bei meinen Eltern anfangen, die in der Kindermission gearbeitet haben und Ferienfreizeiten organisiert haben. Das war also gar nicht so weit von dem entfernt, was auch FaMo macht. Dadurch wurde mir diese ganze Organisation und Kreativität fast schon in die Wiege gelegt. Gelernt habe ich dann Hotelfachfrau, aber nur kurz in dem Beruf gearbeitet und bin dann zu einer Bank gewechselt. Dort habe ich viele Jahre gearbeitet, bis meine Kinder kamen.

Was machst Du bei FaMo?

FaMo war erst unser Träger und ich habe mich zunehmend ehrenamtlich engagiert. Zum Beispiel ist die Kinder-Kreativ-Werkstatt auf diese Weise entstanden. Das wurde dann mehr und mehr und schließlich bin ich ins Team gewechselt. Mittlerweile betreue ich verschiedene Projekte (z.B. das Kleiderkarussell, die Patenbörse, den Jugendtreff für Pflegegeschwister). Außerdem habe ich jede Menge organisatorische Aufgaben.

Was macht für Dich die Arbeit bei FaMo so besonders?

FaMo ist für mich nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern ein Stück weit wie ein zweites Zuhause: ein Ort, an dem Arbeit, Familie, Kreativität und Gemeinschaft zusammenkommen, und an dem nicht nur ich, sondern meine ganze Familie willkommen ist.

Wenn ich auf meinen bisherigen Weg zurückblicke, erkenne ich einen roten Faden. Was ich bereits als Kind bei meinen Eltern erlebt habe – Kinder, Familie, Gemeinschaft, Kreativität und das füreinander Dasein – begleitet mich bis heute. Vielleicht ist es genau das, was FaMo für mich ausmacht:

Hier darf ich mit meiner Familie ankommen, meine Stärken einbringen und kreativ sein und Ideen Wirklichkeit werden lassen. Vor allem aber darf ich hier gemeinsam mit anderen etwas schaffen, das Kindern und Familien guttut.

Wofür kannst Du Dich privat begeistern?

FaMo ist ja nicht nur mein Träger und nun auch mein Arbeitgeber, sondern auch noch mein Hobby. Wenn dann noch Zeit ist, bummele über Flohmärkte, gehe auf Konzerte oder bin gerne kreativ. Eine Sache macht mir dabei ganz besonders viel Freude: Menschen zu überraschen. Ich liebe es, mir Gedanken darüber zu machen, womit ich jemandem eine Freude bereiten kann – sei es durch ein Geschenk, eine kleine Aufmerksamkeit, eine besondere Dekoration oder eine Idee, mit der der andere überhaupt nicht gerechnet hat.

Was ist Deine geheime Superpower?

Meine Kinder sagen, ich sei eine „Superpower-Mama“, weil ich gefühlt drei Dinge gleichzeitig machen kann. Aber diese Kraft habe ich nicht aus mir selbst heraus. Meine größte Kraftquelle ist mein Glaube an Gott. Ich vertraue darauf, dass Gott mir jeden Tag neu die Kraft schenkt, die ich brauche, um meine Familie zu begleiten, für andere Menschen da zu sein, meine Ideen umzusetzen und meinen Teil dort einzubringen, wo ich gebraucht werde.